Erfahrungen beim Rooten des G1
Dienstag, November 17th, 2009
Ich wollte endlich mal erfahren, wie es ist, die Browseransicht mit Zweifingergesten zu verkleinern und zu vergrößern. Außerdem sollte OpenVPN mit root-Zugang gehen. Deshalb habe ich mich am Wochenende entschieden mein G1 zu rooten. Meine größtes Bedenken im Vorfeld war, dass ich kein Backup vom alten System machen kann ohne vorher schon root zu sein. Also Bestand meine Vorbereitung in der Bestandsaufnahme aller installierten Anwendungen und ihrer jeweiligen Konfigurationen. Es gibt viele Anleitungen zum rooten im Netz und auf Youtube. Das wichtigste ist, sich zu vergewissern, ob die Anleitung, die man gerade gefunden hat auch aktuell ist und mit aktuellen Android-Version zusammenspielt. Ich habe mich im Großen und Ganzen an die Anleitung von der Cyanogen-Webseite gehalten. Ein Problem dabei war, dass hier nicht erwähnt wird, dass man eine als Goldcard formatierte SD-Karte für das erste einspielen eines ROMs braucht. Hierzu habe ich auch eine brauchbare Anleitung gefunden. Je nach Geschick ist man in 30-60 Minuten mit allem fertig. So jetzt fehlen mir nur noch ein wenige Sachen zum “kompletten System”: Ein Adobe-Flash-Player und ein in D funktionierendes Amazon MP3 (geht nur mit amerikanischer Kreditkarte).
Der Android Market ist das was dem IPhone sein AppStore und hat fast Monopostellung. “Fast” deswegen, da es doch Alternativen gibt. Zwei davon habe ich heute mal ausprobiert:
Täglich gibt es neue Apps im Andoid Market. Ein paar Dinge, die unter Windows Mobile oder Iphone wunderbar funktionieren, lassen jedoch noch auf sich warten. Dies liegt wohl hauptsächlich daran, dass sie sich über die zur Verfügung gestellten API mit Java nicht umsetzen lassen und in der aktuell verfügbaren Version 1.5 einfach nicht gehen.
Eines der Dinge, die ich unbedingt auf meinem G1 haben wollte, ist ein Programm zum bequemen Browsen und Hören von Podcasts. Im Market gibt es auch bereits einige Angebote: Podwaezzle, Beyondpod und ACast. Von jedem Programm gibt es jeweils eine freie [Test]Version und eine kostenpflichtige Proversion.
Der erste Smartphone-Titel aus dem Angebot von Buschtrommel Software ist portiert. “Mobile Sudoku”, das bereits mehrere tausend Nutzer auf dem PocketPC hat, gibt es nun auch als Android-Version. Neben einer Namensänderung zu “Freaky Sudoku” hat sich noch einiges weiteres getan. So kann man Zahleneinträge in der neuen Version auch über Gesten direkt auf den Feldern eingeben! Kunden die bereits eine Registrierung für PocketPC haben können diese direkt auch in der neuen Software verwenden. Eine kostenlose Demoversion des Programmes können Sie unter
Dies ist der erste Post zum Thema android auf der Buschtrommel und weitere sollen folgen. Es ist nicht so leicht, die Quellen von android bei der Entwicklung in Eclipse einzubinden. Die Anleitungen dazu sind äusserst dünn, besonders wenn man unter Windows entwickelt. Da ich selbst lange gesucht und experimentiert habe, möchte ich hier meinen Weg dokumentieren: